Konsum im Kaiserreich (Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte. by Hendrik K. Fischer

By Hendrik K. Fischer

Die Frage nach dem Umfang sozialer Ungleichheit im Deutschen Kaiserreich gilt in der historischen Forschung als zentral für das Verständnis des 19. Jahrhunderts und für die Folgewirkungen im 20. Jahrhundert. Die Studie des Historikers und Volkswirts Hendrik okay. Fischer über das Konsumverhalten privater Haushalte zwischen 1871 und 1914 findet höchst leading edge Antworten auf diese Frage und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur neueren historischen Sozialstruktur- und Konsumforschung. Die Grundlage der Studie bilden knapp 4.000 Haushaltsrechnungen aus dem Untersuchungszeitraum, die nahezu das gesamte gesellschaftliche Spektrum abdecken: eine in dieser Breite noch nie erschlossene und genutzte Datenquelle. Aus den heterogenen Quellen gewinnt Fischer einen Datensatz, der das Konsumhandeln repräsentativ abzubilden vermag. Dieser "Kölner Datensatz" stellt der empirisch-historischen Konsumforschung eine neuartige und wichtige foundation zur Verfügung, für die es etwas Vergleichbares zurzeit nicht gibt und deren Analysepotenzial noch lange nicht ausgeschöpft sein dürfte. Die statistische Auswertung des Datensatzes ist methodisch ebenso innovativ: Mit Hilfe einer Clusteranalyse werden verschiedene repräsentative Konsummuster für die Zeit des Deutschen Kaiserreichs identifiziert, die wesentlich neue Aussagen über das Konsumhandeln und damit über sozial differenzierte Formen der Lebensführung in dieser Periode erlauben. Fischers Untersuchung liefert Ergebnisse, die vermeintlich sichere Kenntnisse über die sozialen Verhältnisse im Deutschen Kaiserreich infrage stellen.

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Die Kleruchien und Apoikien Athens im 6. und 5. Jahrhundert by Christian Igelbrink

By Christian Igelbrink

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Die athenische Siedlungstätigkeit ist auf das Engste mit dem politischen Aufstieg Athens zur bedeutenden maritimen Vormacht im Ägäisraum verbunden. Die Gründungen der Athener lassen außen- und machtpolitische Zielsetzungen erkennen, die für die sog. „Große Kolonisation“ archaischer Zeit nicht dokumentiert sind. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass eine umfassende aktuelle Monographie zu einem der wichtigsten Instrumente der athenischen Herrschaft fehlt, entstand die vorliegende Studie. Ausgehend von einer rechtssystematischen examine, in der die formalen Kriterien zur Differenzierung der Siedlungstypen Kleruchie und Apoikie herausgearbeitet werden, bietet die vorliegende Arbeit eine vollständige Besprechung der athenischen Gründungen des 6. und five. Jhs. Dabei stehen sowohl die Einschätzung der jeweiligen Rechtsform als auch die Beurteilung der respektive wirkmächtigen politischen Zielsetzungen und Funktionen im Fokus der Aufmerksamkeit. Abschließend werden eine systematische Einordnung der Gründungen als Herrschaftsmittel im Rahmen der athenischen Thalassokratie sowie ein Phasenmodell der athenischen Kolonisationstätigkeit im Lichte wechselnder historischer Konstellationen des five. Jhs. vorgelegt.

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Governance in der Planwirtschaft: Industrielle by Marcel Boldorf

By Marcel Boldorf

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Marcel Boldorf führt zwei in der Forschung stets isoliert behandelte Themenfelder sollten zusammen: die Entnazifizierung und die Kaderauswahl im Rahmen der Errichtung einer zentralen Planwirtschaft. Aus dem Handeln der Führungskräfte werden Rückschlüsse auf Werte, Regeln und Grundsätze der Governance gezogen. In vier Stahlwerken und zwei großen Spinnereien betrachtet der Autor Entscheidungsprozesse der Werkleitungen und die Frage, inwieweit ihnen mit zunehmendem Zentralismus noch Handlungsspielräume verblieben. Als ehemals führende Kriegsindustrie struggle die Eisen- und Stahlbranche der SBZ/DDR ein machtpolitisch sensibler Faktor, der an der foundation der auf Autarkie zielenden Wirtschaftsordnung stand. Im Gegensatz dazu wurde die Textilindustrie im staatlichen Plansystem systematisch benachteiligt und zur Verarbeitung von Ersatzstoffen gedrängt. Aus einer komparativen Perspektive leistet das Buch einen Beitrag zum einem vertieften Verständnis des ostdeutschen Transformationsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Die Verwissenschaftlichung der ›Judenfrage‹ im by Horst Junginger

By Horst Junginger

Kein Staat, auch kein totalitäres Unrechtsregime kann es sich leisten, zentrale Felder seiner Politik auf rassistischen Aversionen zu gründen. So battle auch dem Nationalsozialismus ein dringendes Anliegen, seinem kruden Antisemitismus eine vermeintlich wissenschaftliche Legitimation zu geben. Eifrig wurde daher an Instituten und Universitäten daran gearbeitet, das neue Forschungsfeld der ›Judenforschung‹ zu etablieren. Erstaunlicherweise stieß diese nationalsozialistische ›Judenforschung‹ in der wissenschaftlichen Aufarbeitung bislang auf wenig Interesse. Welche Fachgebiete sich zu diesen Bemühungen in den 30er und 40er Jahren missbrauchen ließen, welche sich aktiv daran beteiligten, welche Lehrstühle gegründet und welche Konferenzen abgehalten wurden, das zeichnet Horst Junginger in seiner brillanten Studie hier erstmals umfassend nach. Dabei wird deutlich, dass der rassistische Antisemitismus keineswegs antithetisch mit dem religiös grundierten Antijudaismus kontrastierte, sondern dass sich beide vielmehr verhängnisvoll ergänzten.

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Theodor Heuss, Privatier und Elder Statesman: 1959-1963 by Frieder Günther

By Frieder Günther

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Als sich Theodor Heuss nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundespräsident im September 1959 in sein „Häusle“ auf dem Stuttgarter Killesberg zurückzog, verband er mit diesem Schritt die Hoffnung, ein Stück weit aus dem Blick der Öffentlichkeit zu treten und sich endlich wieder stärker eigenen Interessen zu widmen. Doch rasch zeigte sich, dass sich dies kaum verwirklichen ließ. Er wurde überhäuft mit Bitten aus der Bevölkerung; außerdem wandten sich zahlreiche namhafte Personen und Institutionen an ihn, um ihn um Unterstützung und Rat zu bitten. Heuss blieb in den letzten vierJahren seines Lebens eine individual des öffentlichen Interesses, dessen geschriebenes und gesprochenes Wort im In- und Ausland weite Beachtung fand.

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Kleopatra VII - Herrscherin zwischen zwei Welten: by Guido Maiwald

By Guido Maiwald

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, , Sprache: Deutsch, summary: Schwerpunkt dieser Arbeit ist es festzustellen, wie Kleopatra es 21 Jahre lang schaffte die Geschicke eines Landes als griechischer Fremdherrscher in einer von Rom bedrohten Welt zu leiten. Der Rahmen dieser Arbeit ist zunächst biographisch-chronologisch, da Darstellungsstile, und Handlungen Kleopatras auch bezüglich ihrer pragmatischen Situationskomponente betrachtet werden sollen. In dieses chronologische Gerüst werden dann Kapitel eingeflochten, die sich mit Darstellungen Kleopatras auf Münzen, Büsten, Statuen sowie mit ihren kulturellen und religiösen Zielen und Handlungen beschäftigen. Der erste Teil dieser Arbeit wird sich mit der Dynastie der Ptolelemäer beschäftigen. speedy drei Jahrhunderte lang herrschte dieses Geschlecht als nicht autochthone, griechische Dynastie über Ägypten. Ihr Regiment zielte jedoch nicht auf die Aufoktroyierung einer für Ägypter fremden Kultur und eines fremden Glaubens. Sie nahmen selbst den Herrschafts- und religiösen Kult der Könige Ägyptens an und stellten sich somit in deren culture. Auch hinsichtlich der Anhäufung von Reichtümern für die eigene Dynastie waren sie nicht nur den ägyptischen Königen ähnlich, sie nutzten die Jahrtausende alten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Organisationsstrukturen des Landes und perfektionierten sie in technischer und bürokratischer Hinsicht. Auf dieser foundation erbte Kleopatra ein Reich, welches den Zenith seiner Macht und Ausdehnung jedoch bereits überschritten hatte. In den Darstellungen zum einen über die Ereignisse während des Regiments der Ptolemäer, zum anderen über deren religiöse Handlungen und Konzepte wird der Vater Kleopatras, Ptolemaios XII ‚Auletes’ jeweils gesondert behandelt. Diese Vorgehensweise soll sowohl den zeitlich engeren als auch weiteren Sozialisationsrahmen Kleopatras verdeutlichen. Das Hauptkapitel über die Königin selbst ist nach einer kurzen Einleitung, die uns mit ihrer Erscheinung bekannt machen soll, biographisch nach Lebensabschnitten unterteilt. Schwerpunkte der Betrachtung werden politische und religiöse Konzepte der Königin sein, die Verflechtung zweier kultureller Traditionen, der Kampf um den Erhalt der eigenen Dynastie. In einem Zwischenkapitel werde ich das für Kleopatras Konzept entscheidende propagandistische Mittel, den Isiskult näher betrachten. Als Quellen dienten antike Autoren, Münzprägungen, bildhauerische Zeugnisse und Michael promises Biographie “Kleopatra“, die noch heute die umfassendste Darstellung des Lebens der Königin ist.

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Standortwahl Auschwitz (German Edition) by Andreas Kilian

By Andreas Kilian

Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, notice: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major, a hundred Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Vorgeschichte des IV. Buna-Werksder IG-Farbenindustrie AG (IG), das in den Jahren 1941 bis 1945 am Rande deroberschlesischen Kleinstadt Auschwitz (Oswiecim), zwischen Monowitz(Monowice) und Dwory erbaut wurde und noch im Jahre 1945 in Betriebgenommen werden sollte1. Es wurde recht früh in der Projektierungsphase alsein integriertes Chemiegroßwerk, als so genanntes Zwei-Sparten-Werk, das dieProduktion von Hochdruck- und Acetylenchemie sowie von Synthesebenzin undKunstkautschuk (Buna)2 miteinander kombinierte, geplant und zum teuerstenWerksprojekt der IG-Farben. Als langfristig gesehen viel versprechendes privat und nachkriegswirtschaftliches Vorhaben wurde es zu einem der wichtigstenZukunftsprojekte der IG-Farben. [...] Die Kernfrage der vorliegenden Arbeit besteht folglich darin, ob die Existenz des KL Auschwitz maßgeblicher Entscheidungsgrund für die Standortwahl war,oder anders formuliert, ob das KL Auschwitz eine maßgebliche Rolle imEntscheidungsfindungsprozess der IG-Farben für die Standortfrage des Buna-Werks IV gespielt hat. Die Bearbeitung vorliegender Fragestellung vor demHintergrund einer kritischen Betrachtung der einschlägigen Literatur zum Thema einerseits und der Quellenanalyse andererseits erfordert allerdings dieBeschränkung auf maßgebliche Beispiele. [...] Der Untersuchung der Frage nach der Rolle des KL Auschwitz in derStandortwahl für Buna IV liegen daher zwei Zugangsmöglicheiten zugrunde:Erstens die Untersuchung technischer und ökonomischer Aspekte derStandortwahl eines Werks dieser Größenordnung und zweitens dieUntersuchung bevölkerungs- und konzentrationslagerpolitischer Aspekte imentscheidenden Zeitraum. Die Untersuchung des Planungs- undEntscheidungsprozesses in der Standortfrage in Kapitel 2 führt daher in Kapitel3 zwingend zu der Betrachtung der Arbeitskräftefrage in derEntscheidungsphase und zu Beginn der Bauplanung des Buna-Werks IV. BeideSchwerpunkte werden im Folgenden gleichberechtigt behandelt. [...]

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Als die Menschen gefragt wurden: Eine Propagandaanalyse zu by Nina Jebsen

By Nina Jebsen

Als Folge des Ersten Weltkriegs und den daraus resultierenden Friedensverträgen battle die Bevölkerung von fünf Grenzgebieten, die bisher von mindestens zwei Nationalstaaten beansprucht wurden, dazu aufgerufen, ihre national-territoriale Zugehörigkeit durch Volksabstimmungen selbst festzulegen.

In den Grenzregionen Schleswig, Ost-/Westpreußen, Kärnten, Oberschlesien und dem Burgenland sollten die Abstimmungsberechtigten in den Jahren 1920/21 sich jeweils durch ihre Stimmabgabe klar für einen der beiden zur Wahl stehenden Nationalstaaten und damit für eine nationale Zugehörigkeit entscheiden.

In allen Abstimmungsregionen setzte unmittelbar nach Bekanntwerden der friedensvertraglich geregelten Volksabstimmungen eine rege Agitationsarbeit ein.

In der vorliegende Arbeit wird erstmals eine vergleichende Zusammenschau von Bildpropagandamaterial aus allen fünf Abstimmungsregionen durchgeführt. Das Quellenmaterial, bestehend aus Plakaten, Postkarten, Notgeldscheinen, Illustrationen und Briefmarken, wird dabei einander gegenübergestellt und vergleichend hinsichtlich der Fragestellung analysiert, wie in bildlicher Propaganda nationale Identität konstruiert wurde.

Anhand von einzelnen Motiven und Motivgruppen wird die Bildpropaganda als Träger von Diskursen analysiert. Hier zeigen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten der zeitgenössischen Auffassungen von country und nationaler Identität.
Der komparative Ansatz der Arbeit zeigt darüber hinaus, wie Bildmotive verwendet worden sind, um Identität zu konstruieren und wie unterschiedliche Formen von nationaler und regionaler Identität gegeneinander positioniert und hierarchisiert worden sind.

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Die Vereinigte Stahlwerke AG im Nationalsozialismus: by Alexander Donges

By Alexander Donges

Im "Dritten Reich" zählte die Vereinigte Stahlwerke AG zu den führenden Industriekonzernen. Alexander Donges untersucht, wie stark staatliche Akteure die Konzernpolitik beeinflussten und welche autonomen Spielräume das unternehmerische Handeln hatte.
Während die Konzernentwicklung für die Zeit vor 1933 in der unternehmenshistorischen Literatur bereits umfassend untersucht wurde, blieb sie für die Jahre 1933-1945 weitgehend unbeachtet. Die Studie knüpft an die Debatte über die Frage nach den Handlungsspielräumen von Unternehmen und die Charakteristika der nationalsozialistischen Wirtschaftsordnung an. Sie kombiniert die qualitative Quellenauswertung mit der quantitativen examine betriebswirtschaftlicher Kennziffern.

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Zweigliedrige Personennamen der Germanen (Reallexikon der by Gottfried Schramm

By Gottfried Schramm

In his extensively learn dissertation, the writer defined that the structural type of the two-part Germanic first identify dates again to a far off Indo-German previous. In his new e-book, he matters his concept to trying out, revision, and extension. This quantity could be an quintessential source for identify researchers and all these attracted to medieval and Nordic literature and the social historical past of the medieval world.

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